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Friedrich Wilhelm Raiffeisen: „Die Darlehnskassen-Vereine“

Im März 1866 veröffentlichte Friedrich Wilhelm Raiffeisen erstmals sein Buch „Die Darlehnskassen-Vereine“. Darin schilderte er seine Erfahrungen, die er im Kampf gegen den damals allgegenwärtigen Wucher und die Verarmung der ländlichen Bevölkerung mit der Errichtung finanzieller Selbsthilfevereine gemacht hatte. 150 Jahre später wurde das wegweisende Werk neu aufgelegt.

Entwicklung der Genossenschaftsverbände (II)

Je mehr sich die Genossenschaften etablierten, um so stärker traten auch unterschiedliche Tendenzen über die weitere Ausgestaltung des Genossenschaftswesens auf. Differenzen über die Haftpflichtform, die Akzeptanz staatlicher Subventionen oder auch die Gründung spezieller Spartengenossenschaft spalteten die Bewegung – und damit zeitweise auch die großen nationalen Verbände von Schulze-Delitzsch und Raiffeisen.

Biografie: Friedrich Wilhelm Raiffeisen (1818-1888)

Denkt man an ländliche Genossenschaften, so kommt einem fast zwangsläufig auch der Name Friedrich Wilhelm Raiffeisen in den Sinn. Neben Hermann Schulze-Delitzsch gilt er als der große Gründervater des deutschen Genossenschaftswesens. Doch wer war der Mann, dessen Name bis heute in der Bezeichnung zahlreicher Bank- und anderer Genossenschaften weiter lebt?