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Beiträge zum Thema (Tag) ‘ Friedrich Wilhelm Raiffeisen ’

Neu aufgelegt

Friedrich Wilhelm Raiffeisen: „Die Darlehnskassen-Vereine“

30. Dezember 2016 | von | Kategorie: aktuell

Im März 1866 veröffentlichte Friedrich Wilhelm Raiffeisen erstmals sein Buch „Die Darlehnskassen-Vereine“. Darin schilderte er seine Erfahrungen, die er im Kampf gegen den damals allgegenwärtigen Wucher und die Verarmung der ländlichen Bevölkerung mit der Errichtung finanzieller Selbsthilfevereine gemacht hatte. 150 Jahre später wurde das wegweisende Werk neu aufgelegt.

Initiative

Genossenschaften bald UNESCO-Weltkulturerbe?

3. Dezember 2013 | von | Kategorie: aktuell, allgemein, Blog

Die in Deutschland zur Mitte des 19. Jahrhunderts begründete Genossenschaftsidee soll Immaterielles Kulturerbe der UNESCO werden. Einen entsprechenden Antrag haben die Deutsche Hermann-Schulze-Delitzsch-Gesellschaft und die Deutsche Friedrich-Wilhelm-Raiffeisen-Gesellschaft parallel in Sachsen und Rheinland-Pfalz gestellt. Durch die Initiative wollen die Gründerväter-Vereine die Idee schützen und zugleich als wirtschaftliches Modell wieder stärker ins Bewusstsein rücken. Die regionale Fokussierung auf Deutschland als Ursprungsland der Genossenschaftsidee gibt jedoch Anlass für Kritik…

Hintergrund

Die Genossenschaftsidee als Teil der NS-Ideologie?

22. März 2013 | von | Kategorie: allgemein, Hintergründe

Noch im März 1933 wurden von der NS-Propaganda wesentliche Prinzipien der Genossenschaften als “historisch überlebt” bezeichnet. Doch auch wenn die Genossenschaften kaum in das wirtschaftspolitische Ordnungskonzept der Nationalsozialisten passten, war ihre wirtschaftliche Bedeutung insgesamt inzwischen zu groß, als dass man sie einfach hätte auflösen können (mal abgesehen von den Konsumgenossenschaften). Stattdessen wurde das Genossenschaftswesen – nach erfolgter Gleichschaltung – zu einer “urdeutschen” Idee erklärt und Genossenschaftspioniere wie Friedrich Wilhelm Raiffeisen zu Vordenkern der nationalsozialistischen Bewegung gemacht.

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Raiffeisenfeier in Neuwied 1938

22. März 2013 | von | Kategorie: Bilder, Ländliche Genossenschaften

Gauleiter und NSDAP-Mitglied Gustav Simon erklärte 1938 anlässlich einer Feierstunde am Raiffeisen-Denkmal in Neuwied, wie eng die Idee des Gründervaters der ländlichen Genossenschaften, Friedrich Wilhelm Raiffeisen, mit der nationalsozialistischen Ideologie verwoben ist.

Hintergrund

Der Systemstreit zwischen Raiffeisen und Schulze-Delitzsch

16. März 2013 | von | Kategorie: allgemein, Hintergründe, Kreditgenossenschaften, Ländliche Genossenschaften

Friedrich Wilhelm Raiffeisen und Hermann Schulze-Delitzsch – die sich persönlich nie begegneten – hatten teilweise sehr unterschiedliche Ansichten über die praktische Ausgestaltung ihrer Selbsthilfevereine. Daraus entwickelte sich ab Ende der 1860er Jahre eine heute als “Systemstreit” bezeichnete Phase der Auseinandersetzung zwischen den beiden deutschen Genossenschaftspionieren.

Hintergrund

Der Anhauser Darlehnskassen-Verein

16. März 2013 | von | Kategorie: allgemein, Hintergründe, Kreditgenossenschaften, Ländliche Genossenschaften

Am 27. März 1862 wurde – vermutlich unter Mithilfe von Friedrich Wilhelm Raiffeisen – in der Westerwald-Gemeinde Anhausen ein Darlehnskassen-Verein gegründet. Er wies einige Neuerungen auf, die sich als wesentlich für die weitere Entwicklung der ländlichen Genossenschaften Raiffeisen’scher Prägung erweisen sollten.

Hintergrund

Biografie: Friedrich Wilhelm Raiffeisen (1818-1888)

16. März 2013 | von | Kategorie: allgemein, Biografien, Hintergründe, Kreditgenossenschaften, Ländliche Genossenschaften

Denkt man an ländliche Genossenschaften, so kommt einem fast zwangsläufig auch der Name Friedrich Wilhelm Raiffeisen in den Sinn. Neben Hermann Schulze-Delitzsch gilt er als der große Gründervater des deutschen Genossenschaftswesens. Doch wer war der Mann, dessen Name bis heute in der Bezeichnung zahlreicher Bank- und anderer Genossenschaften weiter lebt?

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Raiffeisen-Ratgeber: “Die Darlehnskassen-Vereine”

16. März 2013 | von | Kategorie: Bilder, Ländliche Genossenschaften

Friedrich Wilhelm Raiffeisen: “Die Darlehnskassen-Vereine als Mittel zur Abhilfe der Noth der ländlichen Bevölkerung sowie auch der städtischen Handwerker und Arbeiter” (Cover der Erstausgabe von 1866)

Einer für alle, alle für einen

Friedrich Wilhelm Raiffeisen und die ländlichen Genossenschaften

16. März 2013 | von | Kategorie: allgemein, Ländliche Genossenschaften

Die Wurzeln der Raiffeisen’schen Genossenschaften reichen zurück bis in den Westerwald zur Mitte des 19. Jahrhunderts. Dort sah sich der noch junge Bürgermeister Friedrich Wilhelm Raiffeisen mit den Problemen der oftmals mittellosen Landbevölkerung konfrontiert. Bei Missernten oder verendetem Vieh suchten viele Bauern ihr Heil bei Wucherern, die ihnen zu ernormen Zinsraten Geld liehen. Konnten die Bauern das Geld nicht zurückzahlen, drohte ihnen die Zwangsversteigerung der Höfe. Wie Hermann Schulze-Delitzsch in der Stadt setzte Raiffeisen auf dem Land auf regionale Zusammenschlüsse der Dorfbewohner – wobei er infolge seines von christlichen Werten geprägten Lebensbildes die Faktoren Christenpflicht und Nächstenliebe wesentlich stärker betonte.