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Genossenschaftsgeschichte

Zeitgenössische Stimme

Zeitungsartikel über Zweck und Nutzen der Vorschussvereine (1858)

25. März 2013 | von | Kategorie: Hintergründe, Kreditgenossenschaften

Die positive Resonanz auf die neuen Vorschussvereine war oftmals auch die Folge einer positiven Berichterstattung in den lokalen Zeitungen. Ein Beispiel ist der nachstehende Artikel aus dem Ascherslebener “Anzeiger”, der bereits kurz nach der Gründung des Ascherslebener Vorschuss-Vereins im Jahr 1858 erschien: Darin werden interessierten Lesern die Vorteile des frühzeitigen Großeinkaufs auf Kredit vorgerechnet…

Überblick

Die Genossenschaftsverbände in Deutschland

25. März 2013 | von | Kategorie: Verbände

Jede Genossenschaft ist nach dem Genossenschaftsgesetz verpflichtet einem Prüfungsverband anzugehören. Diese sind mal nach Branchen, mal nach Regionen organisiert. Neben diesen Regional- und Fachverbänden existieren zudem einige nationale Spitzenverbände, welche sich vor allem der Pflege und Vermittlung des Genossenschaftsgedankens widmen.

Erinnerungen von Bankmitarbeitern

Die Währungsunion 1990 in ostdeutschen Genossenschaftsbanken

25. März 2013 | von | Kategorie: allgemein, Hintergründe, Kreditgenossenschaften

Mit der Währungs-, Wirtschafts- und Sozialunion vom 1. Juli 1990 wurde die Deutsche Mark das offizielle Zahlungsmittel in der DDR. Was so einfach klingt, war in der Praxis ein logistischer Kraftakt. 460 Tonnen Geldscheine und 600 Tonnen Münzen im Gesamtwert von 27,5 Milliarden D-Mark wurden per LKW in die DDR gebracht. Vor welche Herausforderungen die Währungsunion die Mitarbeiter einer Genossenschaftsbank stellte, soll nachstehend zumindest ansatzweise anhand einiger Zeitzeugen-Erinnerungen verdeutlicht werden.

Zurück zu den Wurzeln

Ostdeutsche Kreditgenossenschaften nach dem Mauerfall (1989/90)

25. März 2013 | von | Kategorie: allgemein, Kreditgenossenschaften

Der Weg zur Wiedervereinigung Deutschlands bedeutete auch für das Bankwesen der DDR eine weit reichende Anpassung hin zum bundesdeutschen System. Daraus ergaben sich zahlreiche neue Anforderungen – wie etwa Auslandszahlungsverkehr, Selbstbedienungs- und andere IT-Technik, Vermögensberatung oder Wertpapierhandel. Diese gingen deutlich über die ehemaligen Aufgaben der ostdeutschen Institute hinaus. Nach der Einbindung in die sozialistische Planwirtschaft wartete somit auf die Genossenschaftskassen für Handwerk und Gewerbe und die Bäuerlichen Handelsgenossenschaften erneut ein Transformationsprozess – jetzt wieder hin zu eigenständigen Universalbanken.

Bild

1990: Die D-Mark kommt (Genossenschaftskasse Gera)

25. März 2013 | von | Kategorie: Bilder, Kreditgenossenschaften

Quelle: Bundesarchiv, Bild 183-1990-0706-400 (Jan Peter Kasper) CC-BY-SA Währungsunion 1990: Vor der Genossenschaftskasse in Gera warten Bürger am 1. Juli darauf, die ersten D-Mark von ihrem Konto abheben zu können. Weiterführende Artikel auf genossenschaftsgeschichte.info: Zurück zu den Wurzeln: Ostdeutsche Kreditgenossenschaften nach dem Mauerfall (1989/90) Mitarbeiter-Erinnerungen: Die Währungsunion 1990 in ostdeutschen Genossenschaftsbanken BHG & Genossenschaftskassen: Die [...]

"Instrument des Sozialismus"

Die Arbeiterwohnungsbaugenossenschaften der DDR

22. März 2013 | von | Kategorie: allgemein, Hintergründe, Wohnungsbaugenossenschaften

“Jedem Bürger und jeder Familie ist eine gesunde und ihren Bedürfnissen entsprechende Wohnung zu sichern” – diese Zielsetzung fand sich bereits 1949 in der Verfassung der frisch gegründeten DDR. An die Realisierung dieser anspruchsvollen Verpflichtung ging man jedoch erst einige Jahre später als Reaktion auf den Arbeiteraufstand im Juni 1953. In der Folge wurde unter anderem im März 1954 die “Verordnung über die Finanzierung des Arbeiterwohnungsbaus” erlassen. Sie bildete den Startschuss für eine wahre Gründungswelle von Arbeiterwohnungsbaugenossenschaften.

BHG & Genossenschaftskassen

Kreditgenossenschaften in der DDR

22. März 2013 | von | Kategorie: allgemein, Kreditgenossenschaften, Ländliche Genossenschaften

In der Geschichte der Volksbanken und Raiffeisenbanken lassen sich rückblickend auch immer wieder regionale oder zeitlich begrenzte Sonderentwicklungen feststellen – wie etwa bei den Genossenschaftsbanken in der früheren DDR. Im Gegensatz zur genossenschaftlichen Selbstverwaltung mussten sie sich bis 1989 weitestgehend den Vorgaben der sozialistischen Wirtschafts- und Finanzpolitik unterordnen.

Überblick

Genossenschaften in der DDR

22. März 2013 | von | Kategorie: allgemein

In der sowjetischen Besatzungszone (SBZ) verlief die Erneuerung des Genossenschaftswesens nur anfänglich ähnlich wie in den drei westlichen Zonen. Im Gegensatz zu den Prinzipien der genossenschaftlichen Selbstverwaltung und der Mitgliederförderung mussten sich die Genossenschaften bald weitgehend den Planvorgaben der sozialistischen Wirtschafts- und Finanzpolitik unterordnen.

Genossenschaften in der Bonner Republik

Entwicklung der Konsumgenossenschaften 1949-1989

22. März 2013 | von | Kategorie: allgemein, Konsumgenossenschaften

Vor besonderen Herausforderungen standen nach 1945 die Konsumgenossenschaften: Von den Nationalsozialisten aufgelöst wurden sie vielerorts bald nach Kriegsende von alten Genossenschaftlern neu- bzw. wieder gegründet. Doch der allgemein steigende Lebensstandard und die Konkurrenz durch Discounter und Warenhäuser setzten die “Verbrauchergenossenschaften” zunehmend unter Druck. In den 70er und 80er Jahren verschmolzen zahlreiche Konsumgenossenschaften zur co op AG – die wiederum 1988/89 im Zuge eines der größten Wirtschaftsskandale der deutschen Nachkriegsgeschichte zerschlagen wurde.

Überblick

Genossenschaften in der Bonner Republik

22. März 2013 | von | Kategorie: allgemein

Verstärkter Wettbewerb, der Trend zur Größe, mehr Mitglieder aber weniger Einzelgenossenschaften insgesamt, eine stärkere Betonung ökonomischer Aspekte, Professionalisierung der Mitarbeiter, Kontroversen über eine Abkehr von der ursprünglichen Genossenschaftsidee – bei der Entwicklung der Genossenschaften Westdeutschland und Westberlin lassen sich bis 1989 einige allgemeine Trends erkennen.