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Porträt

Jacob Caspers (1851-1933)

Der Landesökonomierat war unter anderem Direktor des Verbandes landwirtschaftlicher Genossenschaften im Rheinland und Generaldirektor des Generalverbandes der Deutschen Raiffeisengenossenschaften.

Jacob Caspars wurde am 3. Dezember 1851 in Bubenheim bei Koblenz geboren. Er besuchte das Gymnasiums und ließ sich danach zum Landwirt ausbilden. Im Rahmen dessen schickte ihn sein Vater offenbar auch einige Jahre ins Ausland. Nach dem Tod seines Vaters übernahm Caspars 1881 das elterliche Gut.

Acht Jahre später trat er als Mitbegründer des Spar- und Darlehnskassenvereins zu Metternich erstmals stärker genossenschaftlich in Erscheinung. 1901 wählte man ihn zum Verbandsdirektor des noch jungen Verbandes landwirtschaftlicher Genossenschaften im Rheinland – ein Amt, das er bis 1923 ausüben sollte. Zwischen 1904 und 1910 wurde er gleichzeitig Generaldirektor des Generalverbandes der Deutschen Raiffeisengenossenschaften und der Landwirtschaftlichen Zentral-Darlehnskasse in Neuwied. In dieser Funktion war er wesentlich an einer – zumindest zeitweisen (1905-1913) – Einigung der Raiffeisenorganisation mit dem von Haas begründeten Reichsverband der deutschen landwirtschaftlichen Genossenschaften beteiligt.

Am 20. Januar 1910 verlegte der Generalverband seinen Sitz von Neuwied nach Berlin. Aufgrund seiner Verbundenheit zur rheinischen Heimat trat Caspers zu diesem Zeitpunkt von seinem Amt als Generalanwalt des Verbandes zurück.

Am 12. November 1933 starb Jacob Caspars in Bubenheim.


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